02.12.2020 um 20 Uhr im City46

Heimspiel 160: Mucha - Zwischen Popkunst und Slawischem Epos

Dokumentarfilm von Roman Vávra über den Jugendstil-Künstler Alfons Mucha

Mucha Still
Mucha Still

Synopsis

Alfons Mucha (1860–1939) gehört Ende des 19. Jahrhunderts zu den Vorreitern des Jugendstils. Praktisch über Nacht wird er in Paris mit seinen Postern für die Starschauspielerin Sarah Bernhardt berühmt. Doch auf der Höhe seines Ruhms verlässt Mucha Paris, um sein Lebensprojekt „Das Slawische Epos“ zu verwirklichen. 18 Jahre lang arbeitet er an dem monumentalen Bilderzyklus – und trifft am Ende auf heftige Ablehnung.

In den 1960ern entdeckt die Hippie-Kultur seine Bildwelt neu, seine Jugendstilposter erlangen Kultstatus. Bis heute inspiriert Mucha viele Künstler. Der Grafik-Designer Stanley Mouse, der Graffiti-Künstler Mear One und der Illustrator Yoshitaka Amano sprechen im Dokumentarfilm über seinen Einfluss auf ihre Werke. Dennoch ist Alfons Mucha vielleicht einer der berühmtesten, unbekannten Künstler der Welt.

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte des tschechischen Künstlers Alfons Mucha aus der Sicht seines Sohnes, des Schriftstellers und Bonvivants Jiří Mucha, mit einer Fülle von Re-Enactments, Animationen, Archivmaterial sowie Gemälden und Fotos.

Die Bremer Premiere des Films findet im Saal 1 des Kommunalkinos City46 in Anwesenheit von mehreren Teammitgliedern statt und wird durch ein Filmgespräch abgerundet.

Mucha Plakat
Mucha Plakat

Tschechien/Deutschland 2020, 95 Min.
Im Verleih von maxim film. www.much-film.de

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