01.12.20 - 21.02.21 in der Weserburg

Delmenhorst 4.321 ein Film von Thomas Keiser

Dies ist die Geschichte einer Stadt, die in eine digitale Welt zog. Mit Haut und Haaren. Ein Standortmarketingkonzept der ganz besonderen Art. Alles scannen und ab in die Cloud.

Ein Pionierprojekt mit der Delmenhorst, die Stadt die einst von der kleinen Ackerbürgerstadt zu einer der wichtigsten Industriestädte Europas heranwuchs, dann jedoch einen erheblichen Einbruch erleben musste, wieder ganz vorne an der Spitze der Innovation mitspielen wird.

Delmenhorst 2020 Teppich
Delmenhorst 2020 Teppich

Jurybegründung: Wer Delmenhorst nicht kennt, wird die Stadt mit dem Film „Delmenhorst 2020“ von Thomas Keiser kennen- und lieben lernen. Der Filmemacher, der selbst aus der „unattraktivsten Stadt Deutschlands“ (DLF) stammt, nähert sich dem Ort in humorvoller Erzählweise, indem er sich ganz unterschiedlicher filmischer wie künstlerischer Mittel bedient, um dem Mythos der Stadt auf die Spur zu kommen – oder ihn überhaupt erst zu konstruieren.

Thomas Keiser
Thomas Keiser

Thomas Keiser, aufgewachsen in Delmenhorst, lebt und arbeitet als Künstler und Designer in Bremen. Er bewegt sich in seinen Arbeiten zwischen Video, Sound und Live Performance. 2017 hat er seinen Master im Integrierten Design bei Prof. Samuel Nyholm absolviert. Die Arbeit wurde mit dem Frese Design Preis ausgezeichnet. Seit 2018 ist er Meisterschüler bei Prof. Rosa Barba, in der Klasse 'Erweiterte Ideen von filmischen Räumen und konzeptuelle Fotografie'.

Aufführungen

"Shunted Sculptures Fleeting Words" MeisterschülerInnen-Ausstellung / 01.12.2020 - 21.02.2021
Museum Weserburg, Teerhof 20, 28199 Bremen

In der weserburg wird die Arbeit als raumfüllende Installation mit diversen Objekten verschiedener Materialität zu sehen sein. Die Installation beinhaltet einen filmischen Anteil, der den Auftakt zum folgenden Filmprojekt darstellt.

Im Installationsaufbau, den Ruinen (im symbolischen Sinne), sind einige Artefakte zurückgeblieben. Imitationen von Objekten mit persönlichem
und lokalem Bezug zum Ort der Jugend und Kindheit. Der Screen bildet das Fenster in die Cloud. Ein Blick in den Raumzeitschaum. Die Arbeit bewegt sich zwischen melancholischer Erinnerung und unfassbarem Fortschrittsgedanken.
Die humorvoll spekulative Darstellungsweise, mit ihrer (scheinbar) abwegigen Zukunftsvision, fragt im Kern nach eben dieser, der Zukunft im Zeitalter der Digitalität und des Strukturwandels.

2020 unterstützt vom Filmbüro Bremen aus Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

filmstart6 flyer
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Nordmedia Hauptlogo
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