11. - 15.05.2026 Schwankhalle

Tanzfilmwoche Internationales Treffen der Tanz(film)szene mit Mouvement Perpétuel aus Kanada

Das Filmbüro zeigt im Rahmen der Tanzfilmwoche Bremer Tanz-Kurzfilme – vom 360°-Video über Performance und Ballett bin hin zum Tanz-Musical. Danach Gesprächsrunde und Austausch mit Marlene Millar und Philip Szporer und hiesigen Filmschaffenden. In englischer Sprache, Eintritt frei.

Plakat Tanzfilmwoche web
Plakat Tanzfilmwoche web

11.-16. Mai 2026 in Bremen
mit Mouvement Perpétuel, Montréal, Québec

Gemeinsam mit dem Filmbüro Bremen und dem Deutschen Tanzfilminstitut präsentiert steptext dance project eine Woche lang Tanzfilme und lädt zum Austausch ein. Zu Gast sind Mouvement Perpétuel aus Québec, deren packende Tanzfilme kulturelle Vielfalt feiern und die Hingabe zum Tanz als Widerstandskraft zelebrieren. Die beiden vielfach preisgekrönten Tanzfilmemacher:innen Marlene Millar und Philip Szporer gründeten "Mouvement Perpétuel" vor 25 Jahren – Grund genug, durch das Medium Film auch in Bremen den Tanz, seine Diversität und die durch Tanz gestärkte menschliche Resilienz zu feiern. Die Kanadier haben Pionierarbeit geleistet – inzwischen hat sich der Tanzfilm als eigene Kunstform auf Festivals und im Netz längst etabliert.
Tanzfilme von Bremer und Norddeutschen Filmschaffenden, Austausch sowie Tanzfilm- und Tanzworkshops, Gesprächsrunden und Vorstellungen von Of Curious Nature ergänzen das Programm rund um die Filme von "Mouvement Perpétuel".

Kurfilmabend Bremen und Mouvement Perpétuel

Am 12.Mai um 18 Uhr (siehe unten)

Tanzfilm Workshop

Marlene Millar und Philip Szporer
Marlene Millar und Philip Szporer

Am 13.Mai um 14:30 Uhr findet ein Tanzfilm-Workshop statt: Raum & Bewegung, Kamera, Schnitt, Technik. Mit Marlene Millar und Philip Szporer (MP). Kostenfrei, englische Sprache, in der Schwankhalle Bremen

Loop aus 25 Jahren Mouvement Perpétuel

Im Rahmen der Tanzfilmwoche von steptext haben Marlene Millar and Philip Szporer von Mouvement Perpétuel aus Kanada eine Residenz in der Schwankhalle, wo man ihre Arbeit im Rahmen eines Workshops und bei Vorführungen ihrer Kurzfilme kennenlernen kann. Marlene und Philip sind offen für Austausch und freuen sich über Interaktion und Kontakt mit Interessierten. 
Di., 12.05. 15 – 18 Uhr,
Do., 14.05. 10 - 18 Uhr
Fr./Sa, 15.+16.05., 15- 22 Uhr

Die Filme von Mouvement Perpétuel sind nicht nur visuell und in ihrem Rhythmus absolut beeindruckend, sondern auch inhaltlich. Philip und Marlene haben in ihrer 25-jährigen Zusammenarbeit geschafft, weltweit zeitgenössische Tanzfilme zu produzieren, die sich mit Themen wie Identität, Umwelt und der Poetik des Körpers auseinandersetzen und Tanz als Form des Ausdrucks von kultureller Identität und Widerstands erlebbar machen. Daher sind ihre Filme nicht nur für Tanzbegeisterte ein Fest, sondern auch für alle, die sich für interkulturelle Themen und für Filmkunst interessieren.

Hier gibt es das komplette Programm der Tanzfilmwoche.

Kurzfilmprogramm am 12.05.2026

Das Filmbüro zeigt im Rahmen der Tanzfilmwoche am 12.05. um 18 Uhr: Bremer Tanz-Kurzfilme - vom 360° Video über Performance und Ballett bis hin zum Tanz-Musical

Tanzfilme in der Schwankhalle
Tanzfilme in der Schwankhalle
Helge Letonja und Ilona Rieke
Helge Letonja und Ilona Rieke

Moderiert von Ilona Rieke vom Filmbüro
Danach Gesprächsrunde und Austausch mit Marlene Millar und Philip Szporer und hiesigen Filmschaffenden. In englischer Sprache.
Ort: Schwankhalle, Buntentorsteinweg 112/116, 28201 Bremen
Eintritt frei

Bad Luck – Kurzfilm von Jan Eilhardt

Ein intersektionelles Musical um ein aktivistisches Tanz-Kollektiv behinderter und nichtbehinderter Personen, dessen anstehende Premiere durch den verstauchten Fuß einer Solistin auf der Kippe steht und dessen Zukunft nur garantiert ist, wenn die Tänzer:innen in kürzester Zeit mit einer findigen Lösung kommen.

Flucht – Tanzfilm von Alasdair Jardine, Volker Klein und Helge Letonja

Flucht ist eine sehr sinnvolle, positive Fähigkeit von Lebewesen. Roua Rashah tanzt das, was Flucht ausmacht: Ungewissheit, Gefahr, Angst, Zaudern, Hoffnung, neue Fähigkeiten, Vertrauen und Enttäuschung, vor allem aber eine menschliche Höchstleistung.

Anxiety Routine – Kunstfilm von Falk Helmbold

Anxiety Routines offenbart eine Introspektion einer körperlichen und geistigen Übersteuerung durch Angst, die sich innerhalb von Angst Routinen zu totalen Barrieren aufbaut.

1997 Budapest – Kurzfilm von Rahel Pasztor

Ein intimer Film über die südkoreanische Tänzerin Mimi Jeong und ihren bittersüßen Rückblick an das Budapest von 1997. Eine Dokumentarische Erinnerungsperformance

Unerreichbar von Hassan Sheidaei

Unerreichbar Sheidaei
Unerreichbar Sheidaei

03:10 min.
Sama ist ein mystischer sufistischer Tanz, mit dem man versucht, durch langes Drehen in Trance zu fallen, um sich dem Gott oder der heiligen Welt anzunähren— das Irdische hinter sich zu lassen, um das Himmlische zu erreichen.

Mit Hilfe von Sama thematisiert der Film diese Art von Trennung zwischen den menschlichen Tendenzen. In jedem Menschen existieren verschiedene Tendenzen, die teilweise gegeneinander wirken. Der Mensch ist lebenslang mit der Herausforderung konfrontiert, sich zwischen den Tendenzen zu entscheiden. Der Film ist eine Fragestellung; ob man sich überhaupt von dem Irdischen trennen kann.

Ver-rückte Bücher – Kurzfilm von Catarina Garcia

Die Bücher tanzen aus der Reihe und ein bewegter Aufstand gegen die diktierte Ordnung bahnt sich seinen Weg in unsere Realität. Sie stehen scheinbar brav im Regal. Nach Inhalten und Autoren geordnet. Endlich! Die Zeit der Krise genutzt. Kaum schaut man wieder hin, spielen sie verrückt. Das Chaos kriecht ins Regal und unter unsere Haut.

In Dog Years I'm Dead – von Kenji Ouellet

Young ballet dancers – not the typical poster children of ballet school, not the winners of the system – train and comment their exercises with quotes from known personalities ranging from the likes of Kim Kardashian, Sasha Grey, Therese of Avila to dancers and choreographers like Mikhail Baryschnikov and George Balanchine. Taking the ideology, bod ...

Between the Devil and the Deep Blue Sea – Tanzfilm von Alasdair Jardine, Volker Klein, Helge Letonja

„BETWEEN THE DEVIL AND THE DEEP BLUE SEA“ handelt von Menschen, die durch Umstände, welche sie nicht selbst verändern können, gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen. So nahmen sie große Risiken und konkrete Gefahren auf sich und suchten sichere Orte.

Young Professionals – Kunstfilm und Performance von Alex Beriault

Ein Fotokopierer, ein Bluescreen, eine Videokamera und ein Fernseher. Indem sie sich physisch zwischen den Objekten im Raum bewegt, verkörpert Beriault verschiedene psychische Zustände – Stoizismus, Sexualität, Absurdität, Verletzlichkeit und Erschöpfung – und erschafft so eine Reihe wechselnder weiblicher Personae.

Zusätzlich wird im Foyer der Schwankhalle am Dienstag, den 12.05. ganztägig folgende VR-Arbeit gezeigt:

Contemporaneously – 360°Video von Veranika Khatskevich und Daniel Pantaleo

Die aktive Entscheidung der Zuschauer der Performance ist gefragt. Durch verschiedene Perspektiven entsteht die Möglichkeit, die Performance objektiv oder subjektiv zu erfahren, anwesend zu beobachten oder mitzufühlen.

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