Stählerne Einsamkeit Ein Film von Gabriel Pielke. Diplomfilmförderung 2006

Wohl jeder von uns stand schon einmal am Hafen und hat die Schiffe dort beobachtet. Man sieht Kreuzfahrtschiffe, Stückgutfrachter, Öltanker und Containerschiffe. Sie alle bleiben nur kurz im Hafen, bevor sie wieder auslaufen und irgendwann als kleiner Punkt am Horizont verschwinden.

Stählerne Einsamkeit. Vorläufige Fassung

Stählerne Einsamkeit. Vorläufige Fassung
Stählerne Einsamkeit. Vorläufige Fassung

Dokumentation, 2007, 79:15 Min
Regie, Kamera, Schnitt: Gabriel Pielke
Musik: André Feldhaus
Sounddesign: Sven Bien
Mitwirkende: Erwin Felipe, Severino Rivera, Niklas Söderstrand, Jochen Heyn, Klaus Zech
Produktion: Filmakademie Ludwigsburg
Wohl jeder von uns stand schon einmal am Hafen und hat die Schiffe dort beobachtet. Man sieht Kreuzfahrtschiffe, Stückgutfrachter, Öltanker und Containerschiffe. Sie alle bleiben nur kurz im Hafen, bevor sie wieder auslaufen und irgendwann als kleiner Punkt am Horizont verschwinden. Aber was passiert dann? Alle Schiffe sind dafür gedacht, mehr Zeit auf See, als im Hafen zu verbringen. Aber wie sieht das Leben auf einem modernen Containerschiff aus, wenn der Arbeitsplatz für mehrere Wochen auch zum Zuhause wird? In dem Dokumentarfilm "Stählerne Einsamkeit" hat Gabriel Pielke die Crew auf einem der derzeit größten Containerschiffe auf einer Reise von Europa nach China und zurück begleitet. Während dieser 56 Tage auf See hat er die Einsamkeit der modernen Seefahrt und die Langsamkeit des Reisens erleben können. Dieser Film nimmt Sie mit auf eine niemals endende Reise zwischen Ost und West und entführt Sie in eine fremde Welt, hinter dem Horizont.

Synopsis

Die MS Ever Conquest ist eines der größten und modernsten deutschen Containershiffe. Es ist seit Frühjahr 2006 im regelmässigen Liniendienst zwischen Europa und China im Einsatz. Rund 8000 Container kann es dabei transportieren. Betrieben wird es von nur 23 Seeleuten.

Der Film "Stählerne Einsamkeit" dokumentiert das Leben an Bord. Was ist überig geblieben von der Seefahrtsromantik und dem Abenteuer der fernen Länder? Und was bewegt die Männer und Frauen für mehrere Wochen fern von zuhause, abgeschnitten von der Aussenwelt auf dem Schiff zu arbeiten?

In persönlichen Interviews berichtet die Crew über die Problem, die Schönheit, die Einsamkeit und die Gemeinschaft an Bord. Gleichzeitig bietet der Film Einblicke in das Arbeits- und Privatleben, sowie den Gegensatz zwischen technisierter Enge auf dem Schiff und der unendlichen Weite der Ozeane.

Es ist ein Film über die Menschen, die eine der aufstrebensten Wirtschaftsbranchen am Laufen erhalten und damit das Rückgrat der Globalisierung bilden.
Bremiere: Heimspiel Bremen 44, November 2007

Festivals und Aufführungen

  • Premiere Hofer Filmtage 2007
Bearbeiten

Ihre Suchanfrage wird an duckduckgo.com weitergeleitet