Wär ich aus China würd man mich verstehen - Christoph Oigermann

Wär' ich aus China, würde man mich verstehen - Christoph Ogiermann

Wär' ich aus China, würde man mich verstehen - Christoph Ogiermann
Wär' ich aus China, würde man mich verstehen - Christoph Ogiermann

Portraitfilm, Deutschland, 2006, 47:00 Min
Regie: Monika Beyer
Idee, Drehbuch, Kamera und Filmschnitt: Monika B. Beyer

ein Porträt des Komponisten, Geigers und Performers Christoph Ogiermann

"Es gibt keine Begrenzung für die Aufnahmefähigkeit, um nicht zu sagen: Verstehensfähigkeit jedes einzelnen Menschen."
Christoph Ogiermann (*1967)

Zwei Jahre lang hat Monika B. Beyer den Komponisten, Geiger und Performer Christoph Ogiermann mit der Kamera begleitet: in Proben und Sessions, bei Gesprächen und Aufführungen zwischen Berlin, Paris, Hamburg und Dresden. Behutsam, aber zugleich mit aller gebotenen Schroffheit nähert sich dieser 47-minütige Portraitfilm dem Suchen nach Ausdrucksformen, der kalkulierten Rückkopplung von Aktion und Reflexion – und übersetzt das Suchen und Fragen des „Ogiermann-Kosmos“ in eine überzeugende Bildkomposition.

„Ich bin kein Komponist der nächsten bourgeoisen Generation“, sagt Ogiermann. „Wär’ ich aus China, würde man mich verstehen“ nimmt das ernst – und zeichnet zugleich das Bild eines zutiefst gegenwärtigen Musikarbeiters. Die roten Fäden in Ogiermanns musikalischem Denken und Handeln bilden das Gerüst dieses Portraits. Monika B. Beyer kontrastiert Gesprächssequenzen mit Musik und Location-Aufnahmen, lässt Tonspur und Bildgeschehen von einander fortlaufen und nimmt den Körper und die Gestik des Performers gleichsam im Ruhezustand in den Blick – all das weist „Wär' ich aus China, würde man mich verstehen!“ als filmische Interpretation des gegenwärtigen Schaffens von Christoph Ogiermann aus.

Premiere: 41. Heimspiel am 09.07.2007 in der Schauburg

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