Aus Vierundzwanzig: Fünfzehn Experimenteller Musikfilm von Uwe Rasch

Die Einzelmodule ”aus vierundzwanzig” sind der Versuch zeitgenössisches Bild- und Klangmaterial in aktuellen Bezug zu Schuberts „Winterreise“ zu setzen.

Jurybegründung: Uwe Raschs Werk fällt durch Kontinuität, Internationalität und Intermedialität auf und aus dem Rahmen. Überzeugt hat neben der Tiefgründigkeit und Ästhetik seines Werks und des Konzepts auch die Annäherung an innovative Gestaltungstechniken.
Er fängt in seiner audio-visuellen Inszenierung den verhüllten Körper in poetischer Bildsprache ein: Ein verhüllter, sich bewegender Körper als einsame, isolierte Figur legt auch den Bezug zum Thema Flucht und Migration, Fremde und Fremdsein nahe.
Der metaphorische Aspekt in Schuberts Winterreise hat nie an Aktualität verloren, sondern bestimmt im Gegenteil die politisch-gesellschaftliche Auseinandersetzung unserer Zeit: „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus.“
-> Jury der Kulturellen Filmförderung 2017

-> Sendung des DLF über Uwe Rasch am 1.9.18

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