4.11.2009, 20 Uhr: RadioWeser.TV

Jan Schmitt Filmbüro.TV 23 - "Wenn einer von uns stirbt, geh´ich nach Paris"

"Jede Familie hat ein Geheimnis, in meiner ist es der rätselhafte Tod unserer Mutter", erzählt der Filmemacher. Ihr Freitod hat die Familie bis heute im Griff, auch elf Jahre danach. Es wird Zeit aufzuräumen. "Die Vergangenheit ist nicht vergangen solange wir schweigen."
Eine Frau wird tot aufgefunden. Sie liegt wie aufgebahrt in ihrem Bett, die Haare gekämmt, die Lippen geschminkt. Ein Schock, sie hat sich selbst vergiftet. Ein Freitod, frei gewählt und doch nicht freiwillig. Februar 1996. Elf Jahre später kommt der jüngste Sohn der Frau einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur, das mehr mit seinem eigenen Leben zu tun hat als ihm lieb ist. Der Regisseur deckt nach und nach die schrecklichen Hintergründe auf, die seine Mutter zu dieser Tat trieb. Sie wurde in ihrer Kindheit jahrzehntelang schwer missbraucht. weiter lesen

Jan Schmitt im Gespräch mit Klaus W. Becker und Annette Ortlieb spricht der Filmemacher über seinen neuen Film "Wenn einer von uns stirbt, geh'ich nach Paris".

Kamera, Schnitt: Stefan Malschofsky
Interviews: Annette Ortlieb, K.W. Becker
Produktionsassistenz: Thorsten Köpke

Kinostart: 19. November 2009

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